Konzeption des Kinderparks

Rahmenbedingungen

Die Kinder im Kinderpark werden an jeweils zwei oder drei Wochentagen bei uns betreut. Die maximale tägliche Betreuungszeit ist von 8 bis 13 Uhr.

Die Bringzeit ist von 8 bis 9 Uhr und die Abholzeit von 12 bis 13 Uhr. Bei den Bring- und Abholzeiten der Kinder gehen wir flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder und Eltern ein. In den bayerischen Schulferien ist der Kinderpark geschlossen.

Die Gruppen mit maximal 15 Kindern haben ein festes Betreuerteam bestehend aus drei Mitarbeitern.

Die Gruppenleitung ist jeweils eine Pädagogin oder staatlich anerkannte Erzieherin. Die weiteren Mitarbeiter sind Kinderpfleger, Kinderkrankenschwester oder Tagesmutter.

Wir legen großen Wert auf fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter.

Brotzeit

Wir bieten den Kindern täglich eine gesunde und abwechslungsreiche Brotzeit an. Es gibt Brote belegt mit Butter, Biowurst oder Biokäse. Dazu eine Auswahl von (Bio-)Obst und Gemüse, Wiener Würstchen, Eier direkt vom Bauernhof und Joghurt oder Müsli. Getränke bringen die Kinder selbst in ihrer Trinkflasche mit.

Grundannahme

Jedes Kind ist anders und jedes Kind ist wertvoll. Alle Kinder sind bei uns willkommen und werden respektiert unabhängig von Herkunft, Sprache und Fähigkeiten. Für uns bedeutet das auch, dass wir individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder eingehen, sofern dies im Tagesablauf integrierbar ist.

Pädagogische Arbeit

Der Kinderpark ist eine familienergänzende Einrichtung mit dem Ziel, den Kindern die Möglichkeit zu geben, unter Gleichaltrigen zu sein, gemeinsam zu spielen und zu lernen.

Dieses Ziel wird durch fundierte pädagogische Arbeit verwirklicht.

Die Kinder werden in verschiedenen Entwicklungsbereichen gefördert: sozial, kreativ, kognitiv und motorisch.

Projektarbeit

Wir fördern die Kinder ganzheitlich: Lernen soll immer Spaß machen! Daher arbeiten wir gerne in Projekten. Wir wählen Themen, die die Kinder interessieren. Zum jeweiligen Projektthema hören wir Geschichten, singen Lieder, basteln und gestalten dazu oder spielen am Projekttisch.

Beispiele für Projektthemen sind: Igel (was frisst der Igel? Wo wohnt der Igel? Winterschlaf uvm.) oder die Raupe (Buch: Raupe Nimmersatt, Spiellied zur Raupe, lebende Raupen beobachten uvm.) oder Thema Weihnachten (Weihnachtsgeschichte mit Figuren, basteln, Weihnachtslieder uvm.)

Eingewöhnung

Jedes Kind soll gut bei uns ankommen können, deshalb ist uns eine ganz individuelle Eingewöhnung für jedes Kind sehr wichtig. Die Eingewöhnungszeit beträgt in der Regel 2 bis 6 Wochen, kann aber auch länger oder kürzer sein. Die Eingewöhnung verläuft stufenweise. Zunächst dürfen die Eltern gemeinsam mit ihrem Kind den Tagesablauf im Kinderpark für ein paar Stunden kennenlernen. Sobald das Kind Vertrauen in die Betreuer:Innen gefasst hat gehen die Eltern in die Garderobe. Hat das Kind diese erste räumliche Trennung gut akzeptiert, können die Eltern für einige Zeit die Räume des Kinderparks verlassen. Zuerst sind diese Trennungen nur sehr kurz, können in der Regel aber bald verlängert werden. Vor allem in den ersten Trennungsphasen achten wir besonders darauf, den Kindern Halt und Sicherheit zu geben. Kein Kind soll lange nach der Mama weinen müssen. Wenn die Trennung noch nicht klappt, rufen wir die Eltern an. In diesem Fall bekommt das Kind einfach noch mehr Zeit.  Nächste Schritte in der Eingewöhnungsphase werden immer mit den Eltern abgestimmt. Wichtig ist, dass die Eltern in der Zeit der Eingewöhnung immer zu erreichen sind und genug Zeit und Ruhe für die Eingewöhnung einplanen.

Tagesablauf

Rituale und feste Abläufe geben den Kindern Sicherheit und Orientierung. Deshalb ist der Tagesablauf an jedem Kinderparktag ähnlich. Wir arbeiten situativ, das bedeutet, wir gehen auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder ein. Unser Tagesablauf ist somit nicht an strikte Uhrzeiten gebunden und Abweichungen sind möglich.

Bringzeit:

In dieser Zeit kommen die Kinder an und finden eine Beschäftigung. Wir bieten den Kindern in dieser Zeit Tischbeschäftigungen an wie Knete, Sortierspiele, Puzzle etc. Wer möchte, darf freispielen. Auch einfache Bastelangebote finden in dieser Zeit statt.

Morgenkreis:

Im Morgenkreis werden die Kinder individuell begrüßt, wir singen, musizieren und hören Geschichten. Die Länge des       Morgenkreises richtet sich nach der Aufmerksamkeitsspanne der Kinder. Am Ende des Morgenkreises geht es zum Händewaschen.

Brotzeit: 

Jedes Kind holt sich seine mitgebrachte Flasche und darf sich einen Platz an den Tischen im Gruppenraum aussuchen. Wenn alle Kinder bereit sind, beginnen wir die Brotzeit mit einem Tischspruch.

Gartenzeit: 

Nach der Brotzeit gehen wir an den meisten Tagen für etwa eine Stunde in den Garten. Die frische Luft tut uns allen gut. Manchmal gehen wir spazieren oder auf einen nahegelegenen Spielplatz.

Freispiel/Kreativangebot: 

Nach der Gartenzeit folgt eine Freispielzeit mit Kreativangebot.

Kurz bevor die ersten Kinder abgeholt werden, machen wir noch einen Kreis. Hier singen wir, hören noch eine Geschichte oder machen Bewegungslieder mit der CD. Auch wird den Kindern nochmal Obst angeboten.

Abholzeit:

Die ersten Kinder werden um 12 Uhr abgeholt. Die anderen Kinder spielen in dieser Zeit im Freispiel, lassen sich etwas vorlesen oder basteln.

Zusammenarbeit mit Eltern

Wir legen großen Wert darauf, eng mit den Eltern zusammenzuarbeiten. Daher sind wir immer offen für Tür- und Angelgespräche, bieten Elterngespräche auf Wunsch an und führen Elternabende sowie Themenabende mit Referenten zu interessanten Themen rund um  Familie und Erziehung durch.